Tips & Tricks!


Keine  Einzelhaltung:

 

Unter www.papageienfreunde-im-web.de wird anhand kleiner Erlebnisse beschrieben, wie ein Vogel leidet wenn er alleine leben muss. Denn ein Mensch kann niemals einen Artgenossen ersetzen. Sie sind liebe Hausgenossen, die viel Freude bereiten. Man bedenke dass sie voll und ganz auf den Menschen angewiesen sind. Fürsorge, Zeit und Aufmerksamkeit sollte der Mensch für sie aufbringen können.

 

 

Gifte:

 

  • Teflon-Dämpfe und Zigarettenqualm
  • Beim Freiflug darauf achten das die Kleinen nicht an Pflanzen knabbern
  • Essen vom Tisch, sollte vermieden werden

 

 

Augen auf beim Vogelkauf:

 

  • Kauf nur bei einem  guten Züchter
  • das Gefieder muss glatt sein
  • den Kleinen beobachten, wie munter er ist
  • die Kloake darf nicht verklebt sein vom Kot
  • klare Augen
  • keine nasse Nase

 

 

Käfig & Volieren:

 

  • Voliere / Käfig in eine geschützte Ecke stellen und nicht frei in einem Raum. Vögel möchten sich oft gerne in eine geschützte Ecke zurückziehen. Ebenso sollten Käfige nicht an Stangen hängen und pendeln, sowie nie von einer Ecke in eine andere Ecke gestellt werden. Natürlich ist es auch wichtig, je größer der Käfig (Voliere) umso besser.
  • Plastikvögel oder gar Spiegel sind als Partnerersatz ungeeignet...
  • Die Gitter der Käfige dürfen nicht glänzend und mit Plastik ummantelt sein, ebenso sollte auf die Drahtstärke und auf waagerechte Stäbe für Papageien und Sittiche geachtet werden, da diese gerne klettern.
  • Zur Ausstattung der Voliere, Naturäste (z.B. Weide) benutzen,  die Äste so anbringen, dass diese beim anfliegen leicht wippen und darauf achten, das die Äste verschieden dick sind. Die Äste müssen so dick sein, dass sich die Krallen beim umfassen nicht berühren.
  • Entscheidet man sich für frische Äste oder gar Stämme aus der Natur, müssen diese sehr gut mit heißem Wasser( ohne Spülmittel) gereinigt werden. Die Stämme gut trocknen lassen, sonst besteht Schimmelgefahr.
  • Die Voliere nicht zu sehr überfüllen, sonst nimmt man den Kleinen den wichtigen Raum.
  • Käfige nie in die Nähe eines Fernsehgerätes stellen. Töne, die im Ultraschallbereich liegen, sind für die Kleinen schrill.
  • In der Voliere der Finken, binde ich Hirse usw. an einem Seil fest. So ermögliche ich ihnen Spaß und Beschäftigung.
  • Es gibt Käfige mit Bodengitter. Diese sollte man unbedingt entfernen. Es gibt Vögel die gerne "graben" und Futter vom Boden picken.

 

 

Futter:

 

  • Meinen Beiden biete ich oft Salat und Möhren in "Kugeln" an, die ich frei im Käfig aufhänge. Ich achte auf abwechslungsreiches Futter.
  • Reste von Obst und Salat am Abend aus der Voliere entfernen.
  • Nichts Salziges oder Fettiges verfüttern.
  • Für das Hauptfutter ist Papageien und Großsittichfutter geeignet.

 

 

Brut:

 

  • Während der Brut und Legezeit brauchen Vögel viel Ruhe. Unnötige Umbauten und Reinigungen vermeiden.
  • Während der Aufzucht und der Mauser Ei-Futter zur Verfügung stellen.
  • Wenn die Kleinen nicht regelmäßig gefüttert werden, muss man sie mit Aufzuchts-Futter füttern.
  • Wenn man Nachkommen vermeiden möchte, kann man die Eier mit Kunst-Eier austauschen.
  • Nie zur Paarungszeit einen neuen Vogel in die Voliere setzen.
  • Immer darauf achten, dass die Weibchen in der Überzahl sind, sonst könnte es Probleme geben.

 

 

Mineralien:

 

  • Durch Grünfutter bekommen sie zusätzlich wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Auch Keimfutter eignet sich.
  • Benutz man keinen Vogelsand, sollte zusätzlich eine Schale mit Sand, Anis und Grit in die Voliere gestellt werden.
  • Die Sepiaschale enthält Kalk. Sie sollte jedoch, bevor sie in die Voliere getan wird, ca. 24 Std. in Wasser gelegt werden, da sie sonst zu salzhaltig ist.
  • Petersilie enthält Giftstoffe. In Maßen gefüttert stellt Petersilie allerdings keine Gefahr für den Vogel dar.